„Buy Local“ is beautiful – vier Regionalkonzepte aus Europa

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Der Horizont erweitert sich. Es geht nicht mehr allein darum, dass ein Produkt die eigene Lebensqualität verbessert. Es geht auch darum, die Lebensqualität von anderen zu erhöhen. Entsprechend rückt das Produktumfeld mehr in den Vordergrund. Eigennutz und Sozialverantwortung schließen sich nicht mehr aus. Marken, die hier dem Verbraucher eine Lösung anbieten, sind attraktiv. Im kleinen Stil, beim täglichen Einkauf, ohne Einschränkung, sondern mit CSR als sinnigem Add-On, das automatisch mitgekauft wird. So die neueste Trendstudie der Otto Group.  Und das trifft den Nerv vor allem der Generation Y, der ab 1981 geborenen.

Hier kann man einen Trend zu mehr Qualität, Naturbelassenheit von Produkten und Frischeorientierung feststellen. Und einen stetigen Ansteigen des Vertrauens in „bekannte Marken“. In der Arbeitswelt werden an diese Generation hohe Anforderungen gestellt, gepaart mit dem sozialen Druck, selbst die Freizeit inszenieren zu müssen. So entsteht der Wunsch nach mehr Authentizität und Echtheit, der einen Niederschlag in ihrem Konsumverhalten hat. Hier wünschen sie sich das Gegenbild ihrer öffentlichen Inszenierung, also fragen vermehrt nach qualitativ hochwertigen Produkten zu vernünftigen Preisen und in passender Konfektionierung, denn viele sind noch Singles.

Wie reagiert der Handel? Es gibt einige spannende Ansätze. Einer davon ist die Idee des Regionalkonzeptes. Hier vier Beispiele aus Europa, unterschiedlich erfolgreich, unterschiedlich positioniert. Allesamt interessant in Hinsicht auf Markenführung und Vertrieb.  Weiterlesen

Share-Economy – wie dieser gesellschaftliche Wandel die Markenartikler herausfordert

Elena Elisseevaq@fotolia.com

Elena Elisseevaq@fotolia.com

Harvard-Ökonom Martin Weitzmann prägte den Begriff „Share Economy“. Damals mit der Definition, dass sich der Wohlstand für alle erhöht, je mehr unter allen Marktteilnehmern geteilt wird. Nach der Jahrtausendwende bekam dieser Begriff und das dahinter stehende Konzept neuen Rückenwind mit zum Teil anderen Vorzeichen. Denn gerade durch das Web 2.0 und seine neuen Technologien erhielt das Teilen von Inhalten und Wissen eine ganz andere Relevanz. So wie das Konsumieren an sich – die Share Economy hinterfragt das alternativlose Kaufen von Produkten und regt zum Teilen, Tauschen, Leihen an. Und hier wirs spannend für Unternehmen und die Wirtschaft im allgemeinen. Mit jedem Car-Sharing-Auto werden beispielsweise acht private Wagen weniger gekauft. Weiterlesen

Luxusmarken in China – neuartiger Link zur Nachhaltigkeit

Als Ergänzung zur kürzlich veröffentlichten Studie „Neuer Luxus“ hier ein interessanter Artikel von Paul French auf Ethical Corporation, wie die Luxusmarken in China selbst hier das Thema Nachhaltigkeit spielen.

The changing shape of China’s economy is producing novel versions of corporate responsibility, says Paul French. It is a truth universally acknowledged that luxury brands are having a rather good time of it in China. Rising incomes and Weiterlesen