„Ihre Marke ist Ihr Werttreiber. Machen Sie Ihren Markenmanager auch zu einem“

„An vielen Hochschulen wird Marketing gelehrt, aber nicht Marke.“ Franz-Peter Falke, Geschäftsführender Gesellschafter FALKE und Präsident des Markenverbandes. „Daher bieten wir Ihnen an der Markenakademie Markenwissen aus erster Hand für Ihren Praxiserfolg“.

Denn erfolgreiche Dozenten aus unterschiedlichen Unternehmen fördern den Blick über den Tellerrand und sind Impulsgeber für das eigene Unternehmen – eine Auswahl:
Bahlsen Bosch Global Carlsberg Coca-Cola Gerolsteiner Globus HenkelKärcher Deutschland Home & Garden für private Anwender Kühne Deutschland Lidl Deutschland L’Oréal Professionnel Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG Serviceplan Group Weber-Stephen Deutschland GmbH

Wissen ist wichtig. Zu wissen was wirkt – unbezahlbar.

DSC_6693„Es gibt wenig Vergleichbares in der deutschen Weiterbildungslandschaft. Für Mitarbeiter von mittelständischen Unternehmen bietet die MARKENAKADEMIE ein sehr gutes, sehr motivierendes Umfeld mit Top-Marken. Und das Zertifikat der EBS – für uns entscheidend.“ Das äußert Dr. Stephen Schuster, Consumer Goods, Global Head of Marketing Communications der WMF Group GmbH. Weiterlesen

Kleine Markengeschichte : Zalando

zalandoIn fünf Jahren ist aus dem Berliner Start-Up Zalando eine europäische Vorzeige-Geschichte geworden, eine starke Marke. Auch wenn die Umsatzzahlen für das vergangene Jahr etwas hinter den Erwartungen zurück blieben. Nun wagt Zalando den nächsten Schritt – den Gang an die Börse. Grund genug, einen Blick auf fünf aufregende Jahre zu werfen – aus Markenmanagement-Sicht mit vielen Learnings. Zusammengestellt von gruenderszene.de Weiterlesen

„Buy Local“ is beautiful – vier Regionalkonzepte aus Europa

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Der Horizont erweitert sich. Es geht nicht mehr allein darum, dass ein Produkt die eigene Lebensqualität verbessert. Es geht auch darum, die Lebensqualität von anderen zu erhöhen. Entsprechend rückt das Produktumfeld mehr in den Vordergrund. Eigennutz und Sozialverantwortung schließen sich nicht mehr aus. Marken, die hier dem Verbraucher eine Lösung anbieten, sind attraktiv. Im kleinen Stil, beim täglichen Einkauf, ohne Einschränkung, sondern mit CSR als sinnigem Add-On, das automatisch mitgekauft wird. So die neueste Trendstudie der Otto Group.  Und das trifft den Nerv vor allem der Generation Y, der ab 1981 geborenen.

Hier kann man einen Trend zu mehr Qualität, Naturbelassenheit von Produkten und Frischeorientierung feststellen. Und einen stetigen Ansteigen des Vertrauens in „bekannte Marken“. In der Arbeitswelt werden an diese Generation hohe Anforderungen gestellt, gepaart mit dem sozialen Druck, selbst die Freizeit inszenieren zu müssen. So entsteht der Wunsch nach mehr Authentizität und Echtheit, der einen Niederschlag in ihrem Konsumverhalten hat. Hier wünschen sie sich das Gegenbild ihrer öffentlichen Inszenierung, also fragen vermehrt nach qualitativ hochwertigen Produkten zu vernünftigen Preisen und in passender Konfektionierung, denn viele sind noch Singles.

Wie reagiert der Handel? Es gibt einige spannende Ansätze. Einer davon ist die Idee des Regionalkonzeptes. Hier vier Beispiele aus Europa, unterschiedlich erfolgreich, unterschiedlich positioniert. Allesamt interessant in Hinsicht auf Markenführung und Vertrieb.  Weiterlesen

Ne runde Markengeschichte: Columbus GmbH, die Globus-Manufaktur

columbus-duplex_402611Die Welt wird im baden-württembergischen Krauchenwies erschaffen. Zumindest im Kleinen: Dort ist seit 1993 der Sitz der nach eigenen Angaben weltweit ältesten Globus-Manufaktur. „Der eine oder andere bezeichnet mich auch als den ‚Herrn der Welten‘ oder ‚Globen-Player‘ oder der Weltenmacher. Hin und wieder kommt auch eine Schlagzeile: Gott brauchte für die Erschaffung der Welt sieben Tage, Herr Oestergard nur einen.“

Wenn Torsten Oestergard über sein Familienunternehmen spricht, das er bereits in vierter Generation führt, legt sich ein dezentes Schmunzeln auf sein Gesicht. Seine Besucher empfängt er gerne im „Globus-Häusle“, dem Ausstellungsraum der Columbus-GmbH, dem nach eigenen Angaben weltweit führenden Globus-Hersteller: Und das ist das Erfolgsrezept der Columbus-GmbH in Krauchenwies: Das Sortiment umfasst Kindergloben zu 39 Weiterlesen

Von Kindle, Amazon und der Zukunft des Buchmarktes

Die Frankfurter Buchmesse 2013 ist Geschichte, die Verlage sondieren und bewerten und vielerorts gehen die Diskussionen um die weltweiten Veränderungen auf dem Buchmarkt weiter. Russ Grandetti, Vice President von Kindle, spricht von der großen Transformation des Buchmarktes hin zum Online-Buchhandel. Eine interessante Präsentation, gespickt mit Zahlen und Marktentwicklungen, Customer Insights und Ländervergleichen. Eine Branche im Wandel, eine Marke im Aufbau:

Digitales Storytelling am Beispiel Coca Cola „Journey“ – ein Marketing-Model professionalisiert sich

Screen_Coca_20130909Coca-Cola, McDonald‘s, Helvetia: All diese Marken schaffen sich eigene Plattformen für ihre Botschaften und verzichten auf Journalisten als Vermittler. Der Vorteil liegt auf der Hand: Diese Unternehmen sprechen ihre Zielgruppen direkt mit Geschichten über das Web an.

Nachdem bereits Coca-Cola mit „Journey“ und McDonald’s Kanada auf der Website „Our Food. Your Questions“ digitales Storytelling mit journalistischen Mitteln betreiben, folgt nun das Schweizer Versicherungsunternehmen Helvetia mit einem eigenem Unternehmensblog. Allen haben eins gemeinsam: es ist der Einstieg über Themen und Geschichten, die sich um das Produkt bzw. die Dienstleistung ranken. Auf den ersten flüchtigen Blick sind diese Unternehmensseiten kaum von unabhängigen Online-Magazinen zu unterscheiden – weder im Layout noch in der redaktionellen Aufbereitung.

Das nicht mehr neue Content-Marketing-Model Storytelling professionalisiert sich. Markenunternehmen erkennen mehr und mehr, dass qualitativ hochwertiger Journalismus – ob klassisch auf Papier oder auf einem digitalen Endgerät – vor allem aus zwei Zutaten besteht: einer guten Geschichte und Tiefgang“, so WDR Redakteur und Springer-Autor Simon Sturm in seinem Buch „Digitales Storytelling – Es zählt die gute Story“. Die Rezeptur ist so genial wie einfach: die Unternehmenskommunikation übernimmt journalistische Arbeitsweisen, die aus einem Marketing-Kommunikationsziel eine gute digitale Geschichte formen.

Zutaten für gelungenes Storytelling sind nach Sturm:
• Originalität
• Relevanz
• Dramaturgie und Emotionalität
• Informationstiefe und Nutzerführung
• Interaktivität und Nutzwert
• Crossmedialität

Digitales Storytelling ermöglicht nicht bloß eine ganze Palette neuer, innovativer Darstellungsformen, sondern bietet auch die Chance, die Qualität im Journalismus nachhaltig zu verbessern. Natürlich auch für Unternehmenswebsites, wie die oben genannten Beispiele zeigen.

Das Branchenmagazin HORIZONT titulierte „Content is King“ zum Launch im April diesen Jahres. Nach den USA geht Coca-Cola nun auch in Deutschland mit dem Online-Magazin „Journey“ an den Start. Die Seite ersetzt die bisherige Corporate Website des Brauseherstellers – und macht Coca-Cola ganz neben bei zum Anbieter von redaktionellem Content, abseits vom eigentlichen Kerngeschäft des Unternehmens. Denn auf „Journey“ finden sich neben klassischen Unternehmensangaben vor allem Meinungsbeiträge, Blogs oder Features. Das Online-Magazin ist unterteilt in die Rubriken Unternehmen, Marken, Gesellschaft, Entertainment, Happiness und Mythos. Zu den Inhalten gehören nach Angaben von Coca-Cola Meinungsbeiträge von unabhängigen Experten. Ein wiederkehrendes Element soll das „Blogoskop“ sein, eine Serie, bei der sich alles um Blogs aus den Themenfeldern Lifestyle, Sport und digitale Entwicklungen dreht. Die Rubriken sind jeweils mit Teilfunktionen versehen, um eine Anbindung ans Social Web zu kreieren. Content is King in diesem Konzept – Unternehmensinfos wie Karrieremöglichkeiten oder der Newsroom für Journalisten rücken da fast in den Hintergrund.

„Die Inhalte von ‚Journey‘ sind unterhaltsam, informativ und diskutierbar“, sagt Patrick Kammerer, Director Public Affairs and Communications bei Coca-Cola Deutschland. „Wir möchten die Nutzer inspirieren, mit uns und untereinander zu diskutieren und die Themen in den sozialen Medien zu teilen.“ Damit schafft Coca-Cola einen weiteren Anknüpfungspunkt für Fans der Marke: „Journey“ bietet Kunden einen Mehrwert über die Getränkepalette hinaus und regt überdies zur kontinuierlichen Auseinandersetzung an. Ein ähnliches Konzept verfolgte das Unternehmen bereits mit seiner Musikoffensive zum Olympia-Jahr 2012: Mit einem eigens komponierten Song zu den Olympischen Spielen und zahlreichen interaktiven Features sorgte Coca-Cola für Awareness – abseits von prickelnder Brause. In den USA startete Coca-Cola „Journey“ bereits im vergangenen November. Die damals für die Umsetzung zuständige Agentur Perfect Sense Digital gestaltet auch die deutsche Seite. Weitere Länder sollen folgen. Den Content produziere man mit einem gemischten Team aus Mitarbeitern der Kommunikationsabteilung sowie eigens engagierten Freelancern, wie Coca-Cola auf Nachfrage erklärt. Ein externer Dienstleister sei nicht involviert.

Die Macht der Bilder in der Markenführung

Allein in Deutschland gibt es etwa 56 000 Marken. Jeden deutschen Verbraucher erreichen pro Tag durchschnittlich rund 3 000 Werbebotschaften. Ohne eiserne Kontinuität und ausgesprochene Kreativität dringen Unternehmen daher kaum noch beim Kunden durch. Wie sich eine globale Marke aufbauen und stärken lässt, kann man der beiden Marken Audi und Nivea sehr gut nachlesen. Und zwar beim Handelblatt – hier bitte weiterlesen.

Dies unterstützt auch die neue Edelman Studie „Global Entertainment Survey“ – “Zum Entertainment-Erlebnis gehört für die meisten Menschen ganz klar heute auch das Teilen in Social-Media-Kanälen”, kommentiert Martina Pennekamp, Practice Leader Technology bei Edelman Deutschland die Ergebnisse. “Soziale Netzwerke sind damit zu Meinungsforen geworden, in denen Erfahrungen unmittelbar weiter gegeben werden.”

Dove at its best – der Erfolgscase für virales Marketing

“You are more beautiful than you think” sagt Dove zum wiederholten Male. Und erneut schafft die Marke es, den Nerv zu treffen – allein die deutsche Version des Spots wurde auf Youtube bereits über 2,5 Millionen Mal gesehen, die englische fat 50 Millionen Mal. Klar- der Spot ist Werbung, mag Dove es auch ein soziales Experiment nennen. Aber wie schon bei den früheren Kampagnen schaffen Sie es, eine Seite bei Frauen anzusprechen, die rührt. Früher traten ungewöhnlich normale Frauen als Heros der Anzeigenkampagnen auf – und wirkten moppelig. Um so deutlicher und klarer die Botschaft von Dove – wahre Schönheit kommt von innen und nicht von der Schönheitsindustrie. Das klingt doch wahnsinnig sympathisch. In Zeiten, in denen man keinem publizierten Bild mehr trauen kann, ob es nicht doch mit Photoshop „passend“ gemacht wurde, tut das gut. Nun dieser Spot:

Die Reaktion der Zuschauer – Emotion pur. Denn das lässt keinen kalt, wenn die portraitierten Frauen mit den Ergebnissen konfrontiert werden. Und natürlich spiegelt man sich sofort mit den Darstellerinnen und fragt sich, ob das eigene Portrait ähnlich kritisch ausgefallen wäre. Sicherlich.

Der Spot ist aber noch mehr als die konsequent gute Umsetzung einer Botschaft und die sensible Umgang mit dem Zeitgeist. Er ist ein gelungenes Beispiel viralen Marketings. Die Werbung wurde auch in den Weiterlesen

Luxusmarken in China – neuartiger Link zur Nachhaltigkeit

Als Ergänzung zur kürzlich veröffentlichten Studie „Neuer Luxus“ hier ein interessanter Artikel von Paul French auf Ethical Corporation, wie die Luxusmarken in China selbst hier das Thema Nachhaltigkeit spielen.

The changing shape of China’s economy is producing novel versions of corporate responsibility, says Paul French. It is a truth universally acknowledged that luxury brands are having a rather good time of it in China. Rising incomes and Weiterlesen