Beim Netzwerken gilt die Regel: erst geben, dann nehmen

„In unserer digitalen Gesellschaft stehen junge Marketeers unter großen Druck. Das gehört zu unserer heutigen Zeit dazu, sicherlich an der einen oder anderen Stelle herausfordernd, weil wir immer in Echtzeit im Web 2.0 agieren. Ein virtuelles Netzwerk zu haben ist das eine. Das Pflegen von Kontakten oder der Aufbau von Netzwerken kommt da einfach bei den jungen Marketeers viel zu kurz. Wie wichtig die Pflege, wirklich gute persönliche Kontakte sind, das andere. Es ist schade und fatal, wenn man sich dann in die Isolation begibt. Das Netzwerken unter den Teilnehmern (der MARKENAKADMIE) gehört quasi mit zum Ausbildungsziel. Sie wird hier gelebt, hier interagieren Menschen, hier werden Netzwerke fürs Leben geknüpft.“

Wer da spricht, ist ein Meister des Netzwerkens. Jens Plachetka, ehemals Vorsitzender des Lenkungskreises der MARKENAKADEMIE, jetziger CEO bei der HEINZ GLAS & Plastics Group. Plachetka war elf Jahre lang Geschäftsführer von H. J. Heinz sowie Kraft und in verschiedenen Marketing- und Vertriebspositionen im In- und Ausland tätig. Davor war er insgesamt neun Jahre bei Reckitt Benckiser beschäftigt. Sein Studium – European Business – absolvierte er in Deutschland und Großbritannien. Plachetka war auch im Markenverband engagiert, gehörte seit 2008 dessen Vorstand an und gründete federführend die MARKENAKADEMIE. 

Der Social Media Berater Mike Sansone bringt es mit seiner 70-20-10 Regel auf den Punkt.

  • 70 Prozent der Zeit

    Vertrauen ist der Anfang von allem – auch von guten, belastbaren Beziehungen. Wer also ein Beziehungsgeflecht aufbauen will, also netzwerkt, sollte 70 Prozent seiner Zeit und seines Engagements darin investieren, Vertrauen zu gewinnen. Und dies geschieht am besten, indem Sie für andere einen Nutzen stiften, Kontakte vermitteln oder ein paar Anrufe für andere machen, Tipps geben, weiterhelfen.

  • 20 Prozent der Zeit

    Sobald Ihnen die Menschen vertrauen und dank Ihrer Hilfe selbst ein Stück weitergekommen sind, fangen sie an, sich auch für Sie zu interessieren. Gut so. Denn die nächsten 20 Prozent verbringen Sie damit, dass andere Sie besser kennenlernen können – durch das, was Sie von sich erzählen, was Sie bewegt, wofür Sie kämpfen, wonach Sie streben. Zeigen Sie, wer Sie sind – aber bitte ohne zu prahlen.

  • 10 Prozent der Zeit

    Nachdem Sie sich für andere engagiert, Vertrauen aufgebaut und sich persönlich kennengelernt haben, sind echte Beziehungen entstanden. Erst können Sie erwarten, dass andere für Sie Zeit und Energie aufwenden, um Ihnen weiterzuhelfen, also eine Ressource für Sie werden. Jetzt können Sie über sich und Ihre Bedürfnisse sprechen, um Rat oder konkrete Hilfe bitten – aber eben nur zu 10 Prozent.

 

Und hier kann man seinen kompletten Beitrag „Appell an junge Marketeers: Habt Mut! Stärkt eure Persönlichkeit und bildet Haltung aus“ / „Marke41“ hier lesen 

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