9 Leitsätze zur eigenen Motivation

Manchmal hängt es einem schon zum Halse heraus – Eigenmotivation. Ja, klar, muss sein, gehört dazu, ist wichtig. Man kann nicht die gesamte Verantwortung in Richtung Arbeitgeber oder Vorgesetzten schieben. Und man muss es auch nicht. Der Punkt ist, dass man oft genug im Arbeitsalltag nicht zum Reflektieren kommt und schnell die ein oder andere Situation unglücklicher verläuft, als es wirklich sein müsste. Karrierebibel hat jüngst Leitsätze zur Eigenmotivation publiziert.

 

1 – Ich entscheide selbst, wie ich auf Ereignisse reagiere.
Viel zu oft haben Menschen das Gefühl, sie seien den Ereignissen und Umständen in ihrem Leben hilflos ausgeliefert. Doch auch wenn sich Ereignisse nicht beeinflussen lassen hat man es doch immer selbst in der Hand, wie man darauf reagiert und wie man jeweils damit umgeht.
2 – Ich kann und will von jedem Menschen lernen.
Es gibt Menschen – auch Kollegen und Chefs – die einfach nur anstrengend sind und Probleme verursachen. Doch wenn man diese Menschen als Lernchance sieht und sich vornimmt, ganz bewusst aus deren Verhalten zu lernen, erfüllen sie plötzlich eine sinnvolle Funktion. Ihr Verhalten lässt sich dann meist auch besser ertragen.
3 – Meine Ziele sind für mich wichtig und ich werde sie erreichen.
Die entscheidende Aussage ist hier: Meine Ziele sind für mich wichtig – für niemand anderen. Das bedeutet auch, dass man nicht mit der Unterstützung anderer rechnen sollten. Es ist schön, wenn es die gibt. Doch schlussendlich liegt es an einem selbst, ob man auf das eigene Ziel hin arbeitet und es erreicht.
4 – Ich entscheide, ob ich mich ärgere oder freue.
Sicher gibt es Situationen, in denen Freude durch Trauer und Frustration verdrängt wird. Doch in den meisten Fällen ist es die eigene Entscheidung, ob man sich freut oder ärgert. Bitte immer daran denken: Wer einen ärgern kann, hat Macht. Und das will man nun wirklich nicht, oder?
5 – Ich entscheide, wessen Meinung wirklich zählt.
Viel zu oft lassen sich Menschen durch Kritik und Meinungen andere verunsichern. Auf Nachfrage zeigt sich dann meist, dass die Kritiker im Grunde unwichtig sind. Jeder selbst entscheidet darüber, wessen Meinung für einen selbst Gewicht hat und auf wen man so gar nicht hören muss oder möchte.
6 – Ich gestalte meinen Weg selbst.
Nicht alle Faktoren kann man kontrollieren. Manche Entwicklungen muss man einfach akzeptieren. Doch das ändert nichts daran, dass jeder seinen Weg – in allen Lebensbereichen – im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten selbst gestalten kann. Diese Sicherheit lässt Hoffnungs- oder Hilflosigkeit keine Chance.
7 – Meine Werte prägen und leiten meine Taten.
Immer wieder kommt es vor, dass Menschen ihre Taten und Handlungen von den Werten anderer Menschen oder den Vorgaben von Institutionen prägen und leiten lassen. Doch es liegt an einem selbst, ob man dieses Spiel mitspielt oder ob man die eigenen Werte zur Grundlage des eigenen Handelns machen will.
8 – Ich setze meine Ziele selbst und verfolge sie konsequent.
Viele Ziele werden vom Arbeitgeber oder andere äußeren Instanzen vorgegeben. Auch wenn man manche davon erreichen muss – schließlich muss man einen Job erledigen – ist es entscheidend, dass man die eigenen persönlichen Ziele selbst setzt und diese konsequent verfolgt.
9 – Ich entscheide, welche Menschen mir wichtig sind.
Nicht wenige Menschen entwickeln im Lauf der Zeit – beispielsweise nach längerer Zusammenarbeit oder durch ihre Position – eine gewisse Anspruchshaltung gegenüber anderen Menschen. Solchen Ansprüchen kann man aber auch klar entgegen treten und deutlich machen, dass jeder selbst entscheidet, welche Menschen einem wichtig sind.

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