„Buy Local“ is beautiful – vier Regionalkonzepte aus Europa

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Der Horizont erweitert sich. Es geht nicht mehr allein darum, dass ein Produkt die eigene Lebensqualität verbessert. Es geht auch darum, die Lebensqualität von anderen zu erhöhen. Entsprechend rückt das Produktumfeld mehr in den Vordergrund. Eigennutz und Sozialverantwortung schließen sich nicht mehr aus. Marken, die hier dem Verbraucher eine Lösung anbieten, sind attraktiv. Im kleinen Stil, beim täglichen Einkauf, ohne Einschränkung, sondern mit CSR als sinnigem Add-On, das automatisch mitgekauft wird. So die neueste Trendstudie der Otto Group.  Und das trifft den Nerv vor allem der Generation Y, der ab 1981 geborenen.

Hier kann man einen Trend zu mehr Qualität, Naturbelassenheit von Produkten und Frischeorientierung feststellen. Und einen stetigen Ansteigen des Vertrauens in „bekannte Marken“. In der Arbeitswelt werden an diese Generation hohe Anforderungen gestellt, gepaart mit dem sozialen Druck, selbst die Freizeit inszenieren zu müssen. So entsteht der Wunsch nach mehr Authentizität und Echtheit, der einen Niederschlag in ihrem Konsumverhalten hat. Hier wünschen sie sich das Gegenbild ihrer öffentlichen Inszenierung, also fragen vermehrt nach qualitativ hochwertigen Produkten zu vernünftigen Preisen und in passender Konfektionierung, denn viele sind noch Singles.

Wie reagiert der Handel? Es gibt einige spannende Ansätze. Einer davon ist die Idee des Regionalkonzeptes. Hier vier Beispiele aus Europa, unterschiedlich erfolgreich, unterschiedlich positioniert. Allesamt interessant in Hinsicht auf Markenführung und Vertrieb.  Weiterlesen

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Ne runde Markengeschichte: Columbus GmbH, die Globus-Manufaktur

columbus-duplex_402611Die Welt wird im baden-württembergischen Krauchenwies erschaffen. Zumindest im Kleinen: Dort ist seit 1993 der Sitz der nach eigenen Angaben weltweit ältesten Globus-Manufaktur. „Der eine oder andere bezeichnet mich auch als den ‚Herrn der Welten‘ oder ‚Globen-Player‘ oder der Weltenmacher. Hin und wieder kommt auch eine Schlagzeile: Gott brauchte für die Erschaffung der Welt sieben Tage, Herr Oestergard nur einen.“

Wenn Torsten Oestergard über sein Familienunternehmen spricht, das er bereits in vierter Generation führt, legt sich ein dezentes Schmunzeln auf sein Gesicht. Seine Besucher empfängt er gerne im „Globus-Häusle“, dem Ausstellungsraum der Columbus-GmbH, dem nach eigenen Angaben weltweit führenden Globus-Hersteller: Und das ist das Erfolgsrezept der Columbus-GmbH in Krauchenwies: Das Sortiment umfasst Kindergloben zu 39 Weiterlesen

Warum wir ab Mittwoch unsere Aufmerksamkeit Richtung Schweiz lenken

weforum-logo.db90160d8175c5a08cdf6c621e387d18Das Weltwirtschaftsforum in Davos startet diese Woche Mittwoch. Ein Blick auf die Website macht bereits deutlich, warum wir von Mittwoch ab bis einschließlich Samstag dieser Konferenz Aufmerksamkeit schenken sollten. „The resharping of the world“, „disruptive innovation“ oder „meeting societies new expectations“ sind nur einige wenige Themen, die die Relevanz von Davos unterstreichen. Zukunftsthemen, die unsere Gesellschaft prägen werden. Trends, die auf unser Verhalten Einfluss nehmen werden. Ein Blick in mögliche Zukunftsszenarien – was kann es spannenderes für Markenmanager geben? Viel Spaß beim Blick in unsere Zukunft.

 

 

Das Online-Gesicht einer Marke – gefunden bei Hans-Joachim Gras

Reputation_Control_Das_Online_Gesicht_einer_Marke_2014_blogGesichter erkennen und erinnern wir in Sekundenbruchteilen. Wir verbinden mit Gesichtern Eigenschaften, die uns auf den Menschen dazu schließen lassen. Auch Marken zeigen im Internet ein Gesicht, das attraktiv oder hässlich, natürlich oder geliftet, sympathisch oder abstoßend, erfahren oder naiv, prollig oder edel wirken kann. Dieses Bild setzt sich für Kunden und Markenbeobachter im Internet aus verschiedenen Teilen zusammen: Wir schauen immer zuerst auf die Augen – den Spiegel der Seele. Sie sind im Internet versteckt hinter der Sonnenbrille der Aggregatoren: Suchmaschinen, Tarifrechner und Social Bookmarks haben die größte Sichtbarkeit und transportieren Informationen aus verschiedenen Quellen des Webs. Sie sind oft für den ersten Eindruck einer Marke verantwortlich. Erst danach wandert unsere Aufmerksamkeit zum Mund und dem, was er sagt. Im Internet ist dies der Owned Content der Unternehmenskommunikation, die sich über eigene Seiten und PR-Portale ausdrückt.  Weiterlesen