Die Zukunft ist weder nur online oder nur offline. Die Zukunft ist Marke!

“The Telegraph” schreibt: Amazon chief Jeff Bezos would ‚love to‘ open physical stores. Und ebay eröffnet in diesen Tagen seinen ersten Kaufraum in Berlin. Was nun –  ist die Zukunft online oder offline? Oder beides?

Wenn er wüsste, wie er einen Amazon-Shop derart gestalten könnte, dass er einzigartig wäre, dann hätte Jeff Bezos, CEO des weltgrößten Online-Händlers Amazon, schon längst einen Laden eröffnet. Amazon goes offline? Und dass, obwohl Amazon in der online-Welt zuhause ist, seinen Wettbewerb offline wie online das Fürchten gelehrt hat und entscheidend die Art und Weise, wie wir online shoppen, beeinflusst hat. Denken wir nur an die Macht und Anziehungskraft von Advocacy Marketing. Kurios? In den USA schließen große Ketten wie Best Buy einzelne Standorte, andere hadern mit Konzepten, wie sie ihr Online-Geschäft ankurbeln, ohne ihren Offline-Geschäfte zu schädigen. Jeff Bezos Antwort darauf: „Bei strategischen Entscheidungen stellen wir uns immer nur diese Fragen – 1. Wie lautet die grundlegende Idee? 2. Was machen wir anders als der Wettbewerb? 3. Wie können wir in allem besser sein?“

Und schon sind wir bei den Kernfragen, was starke Marken ausmacht. Platt? Vielleicht auf den ersten Blick.

Blicken wir noch in eine andere Branche. Ein Schlagezeile Ende November lautete: Google verdient nun mehr als die US-Print-Branche. Der Medienwandel schreitet unaufhörlich voran: Während die deutschen Verleger und einige europäische Regierungen darüber diskutieren, wo und welchen Teil ihrer Milliardeneinnahmen die US-Technologie-Firmen in der EU versteuern, schneiden sich die Internet-Companys ein immer größeres Stück aus dem Werbekuchen. Wie die Datenprofis von Statista gerade errechnet haben, hat Google im ersten Halbjahr 2012 bei den Werbeeinnahmen die gesamte US-Print-Branche, also Zeitungen und Zeitschriften zusammen, überholt.

In den ersten sechs Monaten des Jahres kamen die Zeitungs- und Zeitschriften-Verleger auf Werbeeinnahmen von 19,2 Milliarden Dollar. Google dagegen nahm 20,8 Milliarden Dollar ein. Im Jahr 2008 lagen die Einnahmen der Suchmaschine im gesamten Jahr noch bei rund zehn Milliarden Dollar. Die Medienhäuser erreichten mit ihren gedruckten Produkten noch einen Wert von über 45 Milliarden Dollar. Und in Deutschland sterben Printtitel wie Frankfurter Rundschau, Prinz und die Financial Times Deutschland. Weitere schwanken.

Dazu kommt die technische Weiterentwicklung bei Smartphones, Apps und Co: Twittern im Museum ist der neue Hype. Bei so genannten „Tweetups“ twittern Besucher ihre Eindrücke und Fotos live. Immer mehr Museen machen mit, die Idee stammt von zwei Kunsthistorikern aus München, den „Kulturkonsorten“. Menschen machen zukünftig ihre eigenen Medien? In bestimmten Themenbereichen oder auf lokaler Ebene ist dies denkbar. In Masse? Wohl kaum. Qualitätsblätter wie die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit gewinnen an Abonnenten, Sonderformate wie das Online-Debattenportal The European wagen erfolgreich den Schritt zur Quartalprintausgabe.

Marke funktioniert online wie offline. Die Herausforderungen werden nur immer komplexer, die Markenführung immer anspruchsvoller. Die Brand Manager heute benötigen ein solides Querschnittswissen in Konzeptentwicklung, Positionierung, Vertrieb, Kommunikation, Consumer Insights und Kreativität, aber auch in Markenrechtsfragen und Controlling. Ohne Weiterbildung und zusätzliche Qualifizierungen meist nicht machbar. Macht nichts – machen viele. Unsere Empfehlung: Weiterbildung mit Netzwerkbildung, Wissen aus der Hand von Erfahrenen & alten Hase, sowie Aufbau der sozialen Kompetenz und persönlichen Entfaltung verknüpfen. Und das nicht in Frontalunterricht-Manier, sondern in einer freien, offenen und kreativen Atmosphäre unter den Teilnehmern und mit den Referenten, die zu Diskussionen, Fragen und Austausch anregen.

Worte sind das eine, Bilder das andere, Stimmen von Teilnehmern ein weiteres Argument. Alles auf www.facebook.com/Markenakademie oder hier:

Gesichter & Geschichten

Das Konzept der MARKENAKADEMIE

Eine kleine Einstimmung bekommt man mit diesem kurzen Spot

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