Warum die da so anders sprechen – das Phänomen einer neuen Großstadtsprache

Die kleine Sprachgeschichte – Türkdeutsch. „Ey alda isch schwör!“ – In deutschen Großstädten entwickelt sich unter Jugendlichen eine neue sprachliche Variation, die mit herkömmlichen Dialekten durchaus vergleichbar ist: das sogenannte Türkdeutsch. Die neue Großstadtsprache ist keine Folge mangelnder Hochdeutschkenntnisse und längst zu einer neuen Facette des kulturellen Alltagslebens in Deutschland geworden.

Kleine Einblicke in diese Welt der Konsumenten erhält man mit diesem kurzweiligen Beitrag auf Deutschlandradio Kultur. Es klingt etwas hart, bedient sich starker Verben, bevorzugt klare Ansagen. Türkdeutsch. Vor allem in Großstädten wird es von Jugendlichen gepflegt. Hörbarer Ausdruck einer eigenen Identität. Hier wäre also eine erste Brücke zu Dialekten und Mundarten zu registrieren. Und ebenso wie diese muss es dem Sprecher durchaus nicht an hochdeutscher Sprachkenntnis mangeln. Caroline Hoffmann und Frank Überall bringen uns nun zu Gehör, dass diese Türkdeutsch genannte Sprachvariation ähnlich den etablierten Dialekten eigenen Gesetzmäßigkeiten gehorcht und hierzulande längst zu einer neuen Facette des Alltagslebens geworden ist.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/1933523/

 

 

 

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